#ocwl11 – Einheit 5: Alles auf Anfang


Im OpenCourse Workplace Learning 2011 wurde gestern die fünfte Einheit (Sozialpsychologische Aspekte von computermediierter Kommunikation) mit einer Online-Session abgeschlossen. Für mich, als eine der Kurspatinnen, hieß das zunächst alte Unterlagen hervorkramen und zu rekapitulieren worum es eigentlich geht. Andrea Brücken, die andere Patin dieser Lerneinheit, nutzte die „stade Zeit“ für die Planung einer Online-Session, die über ununi.tv live im Internet verfolgt, kommentiert und mit Beiträgen ergänzt werden konnte. Das Protokoll der Beiträge aus dem Twitterchat kann hier heruntergeladen werden. Weiterlesen →

Diskutiere diesen Beitrag im Forum

Einheit 6: Common Ground und Grounding

Heute startet die sechste Einheit des #ocwl11. Sie besteht wie alle Einheiten aus einer Offline- und einer Online-Session. In der Offline-Session geht es um Grounding. Gemeint sind Mechanismen in der Kommunikation, die uns helfen, uns gegenseitig zu verstehen. In der Online-Session ist Markus Herkersdorf von der TriCat GmbH in Ulm zu Gast und berichtet über virtuelles Training bei der Polizei in Baden-Württemberg. Wir erfahren aus erster Hand, wie Kommunikation und Grounding in einer 3D-Trainingsumgebung funktioniert. Weiterlesen

Nicht mehr weg zu denken, das Ding!

Dsc00268

Vom Computer ist natürlich die Rede. Diesem Ding auf oder unter dem Schreibtisch, das leise vor sich hinsummt. Es besteht aus einer Reihe elektronischer Kleinteile, die miteinander verkabelt sind. Gesteuert werden sie wunderbarerweise von einer Sache namens BIOS - einer Reihe von Befehlsketten (integriert in die Hardware, also die Einzelteile) - die erstmal checken, ob denn überhaupt alle Teile verfügbar sind und miteinander arbeiten können. Darauf aufgesetzt ist das, was wir als "Betriebssystem" kennen - durch dieses wird dann die Benutzeroberfläche mit den Zugängen zu den Programmen geladen.

Davon bekommt der normale User natürlich kaum etwas mit... der schwarze Bildschirm mit den weißen Textzeilen ist ruckzuck weg, schon kommt das Windows- oder Apple-Logo, der Desktop ist da, das Internet wird automatisch zugeschaltet. Los geht es und wir sind im Netz - dem modernen Lieblingsspielplatz der Erwachsenen - gelandet.

Eine Zeitlang habe ich im Medienunterricht den Leuten als erstes beigebracht, wie so ein Computer funktioniert, was darin passiert und vor allem: wie die Sache mit dem Internet geht. Denn ohne selbiges bräuchten wir über computermediierte Kommunikation gar nicht diskutieren. Sehr anschaulich wird dies in folgendem Film gezeigt, nicht nur für Kinder geeignet!

http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=84

Warum ich das erzähle? → Weiterlesen

Diskutiere diesen Beitrag im Forum

Sozialpsychologische Aspekte von Computermediierter Kommunikation

In der Offline-Session der Einheit 5 ging es um sozialpsychologische Aspekte computermediierter Kommunikation. Ein einem ersten Teil des Treffens haben wir zentrale Aspekte, die im Grundlagenartikel von Kiesler et al. genannt sind kurz zusammengefasst: Weiterlesen

Computermediierte "Plop…" – worum geht es?

Gestern habe ich mit Cornelie Picht telefoniert, um die Gestaltung unserer Patenschaft für die Einheit 5 abzusprechen. Wir haben gleich ganz herzlich gelacht. Denn als ich versuchte, "sozialpsychologische Aspekte computermediierter Kommunikation" flüssig auszusprechen, ist meine Zunge ordentlich ins Stolpern gekommen! Probiert es mal aus...
Weiterlesen →

Diskutiere diesen Beitrag im Forum

Psychologische Aspekte von computervermittelter Kommunikation

Was die Verarbeitung der Theorie betrifft, habe ich so gute Erfahrungen mit der offline-Gruppe gemacht, dass ich faul erst einmal abwarte, was sie herausfindet, bevor ich mich mehr als oberflächlich ad fontes begebe.

Mein stilles Wissen zu dieser Frage habe ich zum Teil... Weiterlesen →

Diskutiere diesen Beitrag im Forum

Einheit 5: Sozialpsychologische Aspekte von computermediierter Kommunikation

Heute startet die fünfte Einheit des #ocwl11. Sie besteht wie alle Einheiten aus einer Offline- und einer Online-Session. In der Offline-Session beschäftigen wir uns mit sozialpsychologischen Aspekte von computermediierter Kommunikation auf Basis eines älteren Artikels (1984) von Kiesler, Siegel und McGuire, der im American Psychologist erschienen ist. Wir versuchen die Argumente der Autoren auf die Kommunikation im Web 2.0 zu übertragen. Die Online-Session findet im neuen Jahr am 9. Januar 2012 statt. Diesmal probieren wir ein neues Veranstaltungsformat auf und nutzen dafür ununi.tv. Gastgeberin dieser Online-Session wird Andrea Brücken sein. Details folgen … Weiterlesen

Was müssten wir im #ocwl11 für Methoden verwenden, um an das Stille Wissen der TeilnehmerInnen „ranzukommen“?

Ein erstes Ziel des #ocwl11 sollte sein, vor allem das implizite Wissen der Teilnehmer/innen sichtbar zu machen. Dazu müssten konkrete Fragen zu Fähigkeiten / Fertigkeiten oder dem Wissen in bestimmten Bereichen gestellt werden, das die Teilnehmer/innen vielleicht aus eigenen Erfahrungen besitzen. Hilfreich dafür wäre aber Vorwissen, welche Teilnehmer/innen in welchen Wissensbereichen schon Vorwissen haben bzw. welche Fähigkeiten sie, z. B. durch Praktika, besitzen. Dadurch könnten sie als eine Art Experte/in fungieren und bei konkreten Fragen in dem jeweiligen Bereich ihr implizites Wissen preisgeben. Weiterlesen

Wie lernen Studenten?

"Die überwiegende Mehrheit der Studierenden findet es nicht sinnvoll, soziale Netzwerke zur Kommunikation mit Dozierenden und wissenschaftlichen Assistenten zu verwenden, um beispielsweise Informationen zu Lehrveranstaltungen auszutauschen. Viele Studierende gaben an, die Nutzung sozialer Netzwerke bewusst zu reduzieren, um mehr Zeit für das Studium zu haben."
Future use of IT for work and life at Campus Abschlussbericht
von L. von Boehmer, D. Candreia, D. Dönmez, G. Grote, W. Korosec, I. Titz
https://www1.ethz.ch/id/projects/abgeschlossen/fit4campus/FIT4CampusEndbericht.pdf

Frage an die Onliner:
Habt ihr im Studium in online Netzwerken gelernt oder in face-to-face-Beziehungen?
Frage an die Studenten:
Wie lernt ihr? Beschreibt das obige Zitat euer Lernverhalten?

Lisa Rosa twittert:
Individualisierung beim Lernen heißt nicht, alle lernen für sich allein d gleiche. Es bedeutet: Jeder lernt etw anderes durch Kollaboration.
Meine Frage:
Ist das auch unsere Erfahrung bei kollaborativem Lernen?  Das wäre das Gegenteil von "Knowledge Building – Kollaboration statt Lernen", oder?

Kollaborationsskripte 2 – Kommunikation zwischen ‘Innen’ und ‘Außen’

„Ihr wisst gar nicht wie viel ihr wisst.“*

Wie wahr. Schließlich war den meisten von uns Studenten beim ersten Lesen des Begriffs „Collaboration Script“ nicht klar, dass es sich dabei um einen alten Bekannten aus der ‚Lernen und Gedächtnis’ Vorlesung handelt.
Weiterlesen