Kick-Off (fast) geglückt

Nach dem der erste Versuch gemeinsam die zwei Fragen zum Kick-Off zu beantworten auf edupac.ch wegen “Überfüllung” gescheitert ist, haben wir uns unter http://ocwl11.ietherpad.com/1 (Vielen Dank an @empeiria) getroffen. Erstes Fazit: Es war ziemlich chaotisch, wir haben aber mehr Aspekte gesammelt, als ich mir erhofft hatte. Ich fasse hier die Antworten zusammen, das Pad bleibt offen. Wer will kann dort ergänzen, oder hier im Blog kommentieren.

Was möchten Sie gerne in diesem Kurs lernen?

Bei der Frage “Was möchten Sie gerne in diesem Kurs lernen?” gibt es zwei Antwortbereiche. Der eine addressiert das Thema “Workplace Learning”, der andere Bereich bezieht sich auf einer Meta-Ebene auf die Möglichkeiten von offenen Lernformaten.

Workplace Learning

  • Learning on the Job: Welchen Anteil hat Lernen am Arbeitsplatz im Vergleich zu Lernen bei Trainings und in formalen Settings (90% am Arbeitsplatz?)
  • Wie kann man die Angst vor Fehlern verhindern (Ich fände ich es wichtig, dass beim Lernen am Arbeitsplatz die Angst vor dem Fehler möglichst gut abgebaut wird.
  • Job Aids: Wenn man so viel bei der Praxis lernt, dann sind job aids nicht schlecht (http://blog.cathy-moore.com/2011/10/how-to-create-a-memorable-mini-scenario )
  • Definition von Workplace Learning erarbeiten. Wie passen #workplace und #ubiquitous zusammen?
  • Gestaltung des Arbeitsplatzes / Motivation: Wie muss man Arbeitsplätze und die  Arbeitsatmosphäre gestalten, damit Workplace Learning maximiert  werden kann und die TeilnehmerInnen gleichzeitig motiviert bleiben.
  • Speicherung von Wissen: Wie kann sichergestellt werden, dass das  Gelernte als Investition (Zeit, Materialien,…) von Einzelnen in der Community verbleibt, auch wenn einzelne MitgliederInnen  die Community verlassen.
  • Kompetenzen der Mitarbeiter: Welche Kompetenzen werden (stillschweigend) erwartet – und was passiert, wenn sie dann (plötzlich) als nicht vorhanden erkannt werden?
  • Verzahnen von Lernen und Arbeiten
  • Wie verändern sich Beziehungen zwischen MitarbeiterInnen durch gemeinsames Lernen?
  • Stilles Wissen: Mit welchen Mitteln wird sichergestellt, dass das erworbene Wissen auch “gesichert”  (im Sinne von wieder abrufbar) wird?
  • Blended Learning: Wie lässt sich das Beste aus online und offline kombinieren
  • persönliches Wissensmanagement: Verbindung zwischen individuellem Lernen und organisationalem Lernen
  • Wechselwirkung aus individuellem Lernen und der lernenden Gruppe/Organisation
  • Welche Faktoren haben Einfluss auf den Erfolg von Workplace Learning
  • Welche Technik/Medien ist nötig für Workplace Learning?
  • Wie müssen sich PersonalerInnen ändern, damit Workplace Learning erfolgreich ist.
  • Kann learning on demand den Arbeitsprozess behindern?
  • Welche psychologischen Aspekte des Lernens am Arbeitsplatz und in Organisationen sind relevant?

Meta

  • Einsatz von Open Courses in der Schule?
  • Wie lassen sich offene Lernprozesse strukturieren?
  • Balance zwischen Chaos und Struktur
  • offen vs. geschlossen?
  • Welche Rolle hat LehrerIn / DozentIn
  • Potential von MOOC für den Bildungsbereich

Welche Wünsche haben Sie für den Kurs?

Die zweite Frage bezog sich auf Wünsche für den Kurs. Wir haben sie in Dos, Don’ts und Ziele unterteilt.

Dos für den Kurs

  • wissenschaftlicher Background zum Thema liefern
  • Bezug zu realen Arbeitsplatz-Lernsituationen herstellen
  • offene Diskussionen
  • Kurs selbst als “Worplace-Learning” verstehen und erleben
  • Klarheit über Bewertungsrichtlinien für das Seminar für Studierende
  • Kurze Zusammenfassung der Woche per Mail
  • Twittern
  • eigenes Lerntempo erlauben

Don’ts für den Kurs

  • Überblicksverlust
  • den Kurs schließen

Ziele für den Kurs

  • Netzwerkbildung
  • informelles Lernen verstehen und im Kurs praktizieren
  • Praxiserfahrung miteinfließen lassen
  • Erfahrungen sammeln, Fehler erkennen und als Lernbestandteil zulassen, üben, üben, üben…
  • Reputationsaufbau?
  • SchweigerInnen (90%) aktivieren und zur offenen/anonymen/pseudonymen Beteiligung aktivieren
  • interessante Diskussionen, die vor allem von der heterogenen Gruppe (d.h. nicht nur  Psychologiestudenten) profitieren
  • Konzept Open Course kennenlernen
  • interdisziplinärer Blick auf Social Software

Zweites Fazit: Einfach mal loslegen, kann klappen, manchmal ist mehr Struktur aber hilfreich. Deshalb gibt’s für die nächste Online-Phase am nächsten Montag etwas mehr Struktur.

Drittes Fazit: Der Kursblog scheint mir für die Übersicht über den ganzen Kurs wichtig. Deshalb:

  • Wer möchte, erhält Schreibzugriff auf den Blog, bitte hier anmelden. Die geschriebenen Beiträge gehen dann allerdings nicht direkt online, sondern müssen freigeschaltet werden.
  • Wer einen eigenen Blog hat und dort zum #ocwl11 bloggt bitte Kommentar mit Link hinterlassen, dann binde ich den Blog hier ein.

3 Gedanken zu “Kick-Off (fast) geglückt

  1. Pingback: Start. Überlegungen. "Geschlossener Raum". - dieHauteCulture bei ocwl11

  2. Pingback: #ocwl Eine Lanze brechen für (mehr) Öffentlichkeit in Lehr-Lernprozessen | Lernspielwiese

  3. Pingback: #ocwl11 – Kick-Off des Open Course Workplace Learning 2011 | jaegerWM

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