Einheit 2: Kollaborationsskripte und adaptive Lernsysteme

Heute startet die zweite Einheit des #ocwl11. Sie besteht wie alle Einheiten aus einer Offline- und einer Online-Session. In der Offline-Session beschäftigen wir uns mit der Idee der Kollaborationsskripte. In der Online-Session ist Barbara Kump zu Gast und gibt eine Einführung in Umsetzung und Evaluation adaptiver Lernsysteme am Arbeitsplatz. Meine Lernanregungen für die einzelnen Einheiten gliedere ich wieder mit den drei Punkten Aggregate, Remix und Repurpose. Als vierten Punkt finden Sie den Punkt “Online-Session”.

Aggregate: Lesetipps zum Einstieg in das Thema. Die Angaben sind als Vorschläge zu sehen, mit dabei ist der Grundlagentext aus einem peer-reviewed Journal. Sie brauchen nicht alles lesen, wählen Sie aus und setzen Sie eigene Schwerpunkte. Eigene Lesetipps können Sie über Twietter oder Delicious mit dem Hashtag #ocwl11 verteilen.

Remix: Werden Sie selber aktiv, vertiefen Sie die Inhalte, verknüpfen Sie eigene Erfahrungen und Idee mit dem Gelesenen.

  • Versuchen Sie, das PQ4R-Skript für das Lesen eines Textes (z.B. für den Text von Ertl und Mandel, 2004 ) einzusetzen. Reflektieren Sie: Hilft Ihnen dieses Skript, den Text besser zu verstehen und die Inhalte mit Ihrem Vorwissen und ihren bisherigen Erfahrungen zu verknüpfen? Geht das Lesen schneller? “Nervt” Sie das Skript?
  • Wo gibt es in Ihrem Umfeld “implizite” Kollaborationsskripte, z.B. beim Strukturieren einer Besprechung oder Teamsitzung oder für die netzbasierte Zusammenarbeit?
  • Kennen Sie Situationen, in den ein zuviel an Struktur und externem Skripting echte Kollaboration verhindert (Stichwort “Overscripting”)?

Repurpose: Schreiben Sie selbst einen Beitrag zum Thema, z.B. als Kommentar in diesem Blog, als eigenen Blogbeitrag oder Diskutieren Sie auf Facebook, Diigo oder Twitter.

  • Wie sähe das PQ4R-Skript aus, wenn man es für kollaborative Settings einsetzen würde, z.B. in einer Arbeits- oder Lerngruppe die schnell und effektiv gemeinsam einen Text lesen und verstehen muss?
  • Welche Kollaborationsskripte könnten einen Open Course wie den #ocwl11  unterstützen?
  • Wie adaptiv muss ein Kollaborationsskript sein? Wie können unterschiedliche Erfahrungen der Beteiligten mit ähnlichen Kollaborationssituationen, unterschiedliches Vorwissen oder Erwartungen an die Kollaboration berücksichtigt werden?
  • Manche Autoren unterscheiden zwischen den Begriffen Kooperation (Arbeitsteilung, jede Person ist für ein Teil der Aufgabe zuständig) und Kollaboration (Zusammenarbeit, gemeinsames Lösen des Problems). Macht diese Unterscheidung Sinn? Wo können Kollaborationsskripte eher eingesetzt werden? Wo sind sie wichtiger?

Online-Session:

Am 14.11.2011 um 14:15 ist Barbara Kump vom KnowCenter in Graz in der zweiten Online-Session zu Gast zum Thema Alle über einen Kamm? Adaptive Lernsysteme am Arbeitsplatz. Wir nutzen dafür die Online-Plattform Adobe Connect. Dafür gibt es ein virtuelles Klassenzimmer unter diesem Link: http://connect8.iwm-kmrc.de/session2/. Auf der Seite den Button “Als Gast eintreten” wählen und einen Nickname angeben. Eine kurze Anleitung zur Benutzung der Plattform gibt es unter: http://www.e-teaching.org/community/communityevents/connect_howto

5 Gedanken zu “Einheit 2: Kollaborationsskripte und adaptive Lernsysteme

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  2. Pingback: jaegerWMs tweets vom 02.11.2011 | jaegerWM

  3. Pingback: Auf den Spuren des #ocwl nach Tübingen – ein Reisebericht – Teil 1 | Lernspielwiese

  4. Pingback: Kollaborationsskripte-_Inhaltliche Rückmeldung des Praesenzseminars_ocwl11-Teil1 | CROSS-MEDIA-KOMMUNIKATION-BLOG

  5. Pingback: Auf den Spuren des #ocwl nach Tübingen – ein Reisebericht – Teil 1 | #ocwl11

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