Einheit 5: Sozialpsychologische Aspekte von computermediierter Kommunikation

Heute startet die fünfte Einheit des #ocwl11. Sie besteht wie alle Einheiten aus einer Offline- und einer Online-Session. In der Offline-Session beschäftigen wir uns mit sozialpsychologischen Aspekte von computermediierter Kommunikation auf Basis eines älteren Artikels (1984) von Kiesler, Siegel und McGuire, der im American Psychologist erschienen ist. Wir versuchen die Argumente der Autoren auf die Kommunikation im Web 2.0 zu übertragen. Die Online-Session findet im neuen Jahr am 9. Januar 2012 statt. Diesmal probieren wir ein neues Veranstaltungsformat auf und nutzen dafür ununi.tv. Gastgeberin dieser Online-Session wird Andrea Brücken sein. Details folgen …

Aggregate: Lesetipps zum Einstieg in das Thema. Die Angaben sind als Vorschläge zu sehen, mit dabei ist ein Grundlagentext und eine aktuelle empirische Studie. Sie brauchen nicht alles lesen, wählen Sie aus und setzen Sie eigene Schwerpunkte. Eigene Lesetipps können Sie über Twitter oder Delicious mit dem Hashtag #ocwl11 verteilen.

Remix: Werden Sie selber aktiv, vertiefen Sie die Inhalte, verknüpfen Sie eigene Erfahrungen und Idee mit dem Gelesenen.

  • Der Grundlagentext ist aus dem Jahr 1984. Versuchen Sie die Faktoren mit Ihren persönlichen Erfahrungen im Social Web zu verbinden: Was trifft heute noch zu, was ist verstärkt, was ist widerlegt?
  • Was sind Unterschiede zwischen der Kommunikation Face-to-Face und einer computermedierten Kommunikation?

Repurpose: Schreiben Sie selbst einen Beitrag zum Thema, z.B. als Kommentar in diesem Blog, als eigenen Blogbeitrag oder Diskutieren Sie auf Facebook, Diigo oder Twitter.

  • Der Artikel nennt fehlende nonverbale Rückmeldung und fehlende Hinweise auf Status und Macht als sozialpsychologische Faktoren bei der computermedierten Kommunikation. Versuchen Sie das auf Facebook zu übertragen? Wo ergeben sich durch die genannten Faktoren Konflikte oder Schwierigkeiten in der Kommunikation?
  • Die Kanalreduktionstheorie geht davon aus, dass die computervermittelte Kommunikation “darunter leidet”, das weniger Sinneskanäle angesprochen werden (z.B. sehe ich nicht, ob der Schreiber ein Mail gerade fröhlich ist oder nicht, ich sehe nicht, ob der Kommunikationspartner im Chat gerade zuhört, ich weiß nicht, ob der andere nickt oder abwehrend schaut … ). Wo sehen Sie diese Annahme widerlegt? Wo hat computervermittelte Kommunikation Vorteile gegenüber einer Kommunikation face to face?

19 Gedanken zu “Einheit 5: Sozialpsychologische Aspekte von computermediierter Kommunikation

  1. Bei allem Verständnis für das Bewerben neuer Services frage ich mich – nein, besser diejenigen, die´s betrifft, ob es eine gute Idee ist, eine weitere Plattform einzuführen, die für neue Teilnehmer-Voraussetzungen (Google+), Nutzerbarrieren (Anmeldung, Bedienung, Sichtbarkeit usw.) und technische Restriktionen (10 maximale Teilnehmer bei Hangouts) steht?

    Ich freue mich auf Meinungen dazu…!

  2. Was ist google+? Brauch ich da zusätzlich jetzt auch noch eine WebCam? Na hoffentlich krieg ich eine zu Weihnachten ;-)

    Nein, Spass beiseite…. Also ich bin für alles offen. Versuch macht klug! Ich weiss allerdings nicht ob die anderen Kursteilnehmer auch so denken. Guido wohl schon mal nicht :-( Vor allem weil Google+ ja noch gar nicht mal so alt ist. Ob die Restriktionen in der Google+Bude wirklich beschränken, weiss ich allerdings nicht,. Wenn ich das Konzept richtig verstanden habe, dann treffen sich dort nur ein paar die diskutieren und das wird live übertragen. Die Zuhörer/-seher beteiligen sich via ???

  3. Kurze Antwort an Guido Neumann:
    Ursprünglich wollte ich auf ununi.tv einfach irgendetwas zum #ocwl11 anbieten. Als sich dann heraus stellte, dass die Vortraggeber für die Online-Session der Einheit 5 abgesagt haben, kamen Johannes und ich darauf, stattdessen eine Kaminrunde bei ununi.tv anzubieten.
    Über die Beschränkungen der Plattform sind wir uns im Klaren. Allerdings nehmen an der Adobe-Sitzung ohnehin immer die selben 20 Leute teil, die in der Mehrzahl einen Twitter-Account hat. Der Chat kann also dahin übertragen werden.
    Außerdem ist ein netter Nebeneffekt, dass der #ocwl11 noch einmal eine andere Aussenwirkung über den Live-Stream erhält. Finde ich zumindest.

    • Danke für die ergänzenden Infos!

      Mein erster Eindruck von ununi.tv:
      Vielversprechend – insbesondere Deine Session mit Lore Reß gefiel mir als Auftakt! :)
      Ich persönlich habe damit (vermutlich) auch keine Schwierigkeiten, sondern dachte eher an die Technik-/Barrieren-Diskussionen zu Kursbeginn – und ‘kundenorientiert’ an diejenigen unter uns, die sich davon leicht verunsichert bzw. überfordert fühl(t)en.
      Wenn wir uns auch mit solch einem Dienst als Innovatoren präsentieren wollen, nur zu – und eben entsprechend gut vorbereiten…!

      • Danke, freut mich, dass Dir die Session mit Lore Reß gefallen hat. Sollte erstmal einfach dazu dienen, Leute anzusprechen und deutlich zu machen, daß das Ganze nicht SOOOO schwer ist.
        Ich hoffe, es bieten noch viele Leute was an… ich habe jedenfalls noch Etliches im Repertoire. Wie stehts mit Dir? ;-)
        Stehe gerne als Moderatorin oder technische Betreuerin zur Verfügung!

  4. @Andrea Danke für deine Antworten. Du hast die wichtigsten Punkte genannt. 

    @Guido: Ich hatte mehrere Referenten die zum Thema sozialpsychologische Aspekte was sagen könnten angefragt, hab aber vor allem wegen des Termins nach den Weihnachtsferien Absagen gekriegt. Da war die Idee von Andreas eine spannende Option. Die Idee ist den Kurs selber sozusagen zum Beispiel zu machen, an dem sich sozialpsychologische Aspekte diskutieren lassen (und da gibt es ja einige Aspekte die relevant sind … Anonymität, Statusunterschiede, Normen, fehlendes Nonverbales Feedback etc.) DIe Technischen Barrieren sind wichtig, das sehe ich auch so. Ich denke über die Lösung Stream und Feedback-Kanal Twitter kriegen wir das aber hin. Was mit Leuten ohne Twitter-Account ist, weiß ich gerade nicht. Können die dann nur zuhören?

  5. Pingback: Sozialpsychologische Aspekte von Computermediierter Kommunikation | #ocwl11

  6. Pingback: Online-Session am 9.01.2012 um 14:15 Uhr auf ununi.tv | #ocwl11

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